Bridgewoche in Wyk auf Föhr

Liebe Yvonne und liebe Barbara 
Ich nehme es vorweg, es ist mehr als nur grossartig… täglich ein Kaskadenturnier, Mixedturnier, Butlerturnier oder gar ein Damenturnier zu spielen mit gegen 200 anderen  Paarungen aus Deutschland, Holland und der Schweiz ist einmalig, dies am früben Morgen…. am Abend nochmals die gleiche Auswahl… 
 
Das glockenhelle Krähen des Vogels auf dem Misthaufen weckt uns schon früh am Morgen … Aber wäre es nicht der Hahn, ist es Daniel Düsentrieb der nochmals die Hände besprechen möchte… ich möchte die Lizite, Schnitte, Impasse und auch seit neuestem noch die Expasse besprechen…  

Das Lizit von 1Pik auf 4 Pik schätze ich folgendermassen ein… er sollte 5 Pik, nicht mehr als 10Punkte, einen Void oder Singleton haben …. Ich habe 17 P, wenn er aber dann mit 4 Piks und 14 Punkten sich auf den Tisch legt, dann setzt das eine kleine Diskussion ab, nicht grossartig, wirhätten eh keinen Slam gemacht, aber Einsicht muss er zeigen… auch bevor ich den grossen Meister, der täglich Lektionen erteilt betreffend des Lizits frage, und im Prinzip das nachbetet, was ich ihm zu Hause in unserem kleinen, herzigen Appartement schon vorgekaut habe …  
  
Ich nehme es vorweg, er hat zugegeben, noch bevor der grosse Meister ihm die Wahrheit erklärt hat und dies mit vier Stellen nach dem Komma…. 
  
Täglich läuft es gleich ab, grosse Besprechung beim Kaffee mit gegenseitig inspirierenden und sehr konstruktiven Ideen und Belehrungen, dann von 10-12h Kurs, zum Lunch eine Spezialität von Föhr, eine Fischsuppe, einmal mit Muscheln und einmal mit Krabben, hopp hopp aufs Velo, zum 200m entfernten Kursaal, denn um 13h Beginn des ersten Tagesturniers… 24 Hände. 1-3 kontrieren ist auf dem Tagesplan von jedem Turnier, gestern abend eingeführt, alle drei waren … 
  
16.30h Ende Turnier, auf den Stahlesel, dem Strand entlang und auf dem Weg zurück in den Biergarten, wobei wir den Garten geniessen und das Bier auslassen. Die Konkurrenz 
ist sackestark,  eine Beeinträchtigung der Gehirnleistung ist undenkbar … 
  
Vor dem Abendturnier nochmals ein kleiner Snack, aber eben nur klein, denn   eine Beeinträchtigung der Gehirnleistung ist undenkbar… 
Blut muss im Hirn sein und nicht im Magen zum Verdauen … 
  
Abendturnier, danach gegen 23h nudelfertig nach Hause oder in ein Insiderbeizlein, wo sich maximal 11 Bridger einfinden können, weil der Besitzer eben selbst einer von uns ist, ein GläschenRoten und a bisserl Föhrerschafskäse…denn in ein paar Stunden, beginnt wieder die Arbeit… die sehr befriedigende Arbeit … 
  
Übrigens, die drei Kontras waren erfolgreich … 
  
Es ist ein Workshop, der sich absolut lohnt zu besuchen, freue mich schon auf das nächste Jahr … 16.5. – 23. Mai 2020 in Föhr…. 
  
 Herzlichst 
  
 Susanne